Mit Version 4.8.0 der FYTA App steht die Selbstkalibrierung jetzt auch für alle G2-Sensoren zur Verfügung: FYTA Beam G2, FYTA Mini und FYTA Terra.
Selbstkalibrierung für G2-Sensoren
Die G2-Sensoren messen Bodenfeuchte nach einem neuen Verfahren. Daher wurde die Selbstkalibrierung für diese Geräte neu entwickelt und ist ab sofort in der App verfügbar.
Bisher arbeitet jeder Sensor mit einer allgemeinen Kalibrierungskurve für den gewählten Substrattyp, z.B. Blumenerde oder Kokoserde. Das passt für die meisten Standardsubstrate gut. Da Erde ein Naturprodukt ist und jede Mischung etwas anders zusammengesetzt ist, lässt sich die Kurve mit der Selbstkalibrierung individuell an das eigene Substrat anpassen.
So funktioniert die Kalibrierung: Du wässerst das Substrat bis zur Feldkapazität (vollständige Sättigung). Der Sensor lernt anhand dieses Zustands das individuelle Substratverhalten und liefert danach präzisere Messwerte. Die Kalibrierung kann jederzeit wiederholt werden, z.B. nach dem Umtopfen oder bei einem Substratwechsel. In den ersten 48 Stunden nach der Kalibrierung können sich die Werte leicht verschieben, das ist normal.
Die Funktion findest du unter: Geräteliste → Sensor auswählen → "Kalibrierungen & Tests" → "Bodenkalibrierung".
Die Selbstkalibrierung ist optional. Die Standardkalibrierung ist für die meisten Substrate geeignet. Besonders sinnvoll ist die Selbstkalibrierung bei selbst gemischten oder grobkörnigen Substraten, bei älterem Substrat oder wenn du seit Längerem unplausible Messwerte beobachtest. Erkennt das System eine Auffälligkeit, wird das direkt in der App als Hinweis angezeigt.
Hinweis: Bei Töpfen ohne Abzugsloch, Selbstbewässerungstöpfen und geschlossenen Semihydrosystemen ist die Selbstkalibrierung derzeit nicht verfügbar, da sich dort keine eindeutige Feldkapazität bestimmen lässt.




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