UMWELTFAKTOREN
WASSER

Januar 22, 2022

by Luisa
INTRO

Wasser ist der Ursprung allen Lebens auf unserer Erde. Seit vier Milliarden Jahren gibt es Wasser auf unserem Planeten. Ab diesem Zeitpunkt kann sich auch Leben auf unserer Erde gebildet haben. Denn Wasser ist ein fantastisches Lösungsmittel. Verschiede Arten von Molekülen können im Wasser gelöst werden und miteinander interagieren. So entstanden die ersten Aminosäuren, die die ersten organischen Zusammensetzungen bildeten und auch die Grundbausteine für Pflanzen legten.

Wie du den richtigen Umgang mit Wasser für deine Zimmerpflanzen findest, erfährst du hier.  

INHALTE
Warum ist Wasser für Pflanzen wichtig?

Wie verhält sich der Wasserbedarf je nach Art?
Was ist Wasser und welches Wasser ist am besten für meine Pflanze?
Tipps und Tricks fürs Gießen: So machst du deine Pflanze glücklich
Pflanzen lesen: die Anzeichen von zu viel oder zu wenig Wasser

DER WASSERKREISLAUF MEINER PFALNZE - WIE UND WAS TRANSPORTIEREN PFLANZEN MIT WASSER

Wasser und die darin gelösten Mineralstoffe im Boden werden von den meisten Pflanzen hauptsächlich durch die Wurzeln aufgenommen. Die wichtigsten 4 Mineralien sind Stickstoff, Phosphor, Kalium, Kalzium und Magnesium. Sie lassen sich als Nahrung der Pflanzen sehen.  

(Du willst mehr über die Nährstoffe wissen? Hier geht’s zu dem Artikel über den Umweltfaktor Mineralien)

 

Aber wie gelangt das Wasser und damit auch die Nährstoffe
bis in die Blattspitzen?

Dafür muss man sich die Blätter genau anschauen:  

An den Blattoberflächen befinden sich Spaltöffnungen, die sich Stomata nennen, durch die das Wasser verdunstet. Das liegt an dem Unterschied der Wasserdampfkonzentration vom Blatt und der Umgebung.  

In dem Blatt ist eine viel höhere Wasserdampfkonzentration als in der Umgebung. Wenn die Außenzellen Wasser an ihre Umwelt abgeben, enthalten die Zellen natürlich weniger Wasser als die Zellen im Pflanzeninneren. Dadurch entsteht ein negativer Druck (Negativer Turgordruck).

Dieser sorgt dafür, dass das Wasser innerhalb der Pflanze nach oben gesogen wird, um den Wasserverlust auszugleichen. So wird das Wasser durch die Wasserabgabe an den Blattspitzen durch die ganze Pflanze gepumpt - Bei dem kletternden Philodendron zuhause und auch bei den Baumriesen im Regenwald. Allerdings geben Pflanzen nicht nur an den Blättern Wasser ab, auch überall sonst verliert die Pflanze Wasser an die Umgebung. Dieser Wasserverlust macht ungefähr 5 - 10 % der Gesamttranspiration aus. Eine Ausnahme bilden Kakteen: Sie verlieren so nur 0,05% ihres Wassers.

Dieser sorgt dafür, dass das Wasser innerhalb der Pflanze nach oben gesogen wird, um den Wasserverlust auszugleichen. So wird das Wasser durch die Wasserabgabe an den Blattspitzen durch die ganze Pflanze gepumpt - Bei dem kletternden Philodendron zuhause und auch bei den Baumriesen im Regenwald. Allerdings geben Pflanzen nicht nur an den Blättern Wasser ab, auch überall sonst verliert die Pflanze Wasser an die Umgebung. Dieser Wasserverlust macht ungefähr 5 - 10 % der Gesamttranspiration aus. Eine Ausnahme bilden Kakteen: Sie verlieren so nur 0,05% ihres Wassers.

Aber wie gelangt das Wasser und damit auch die Nährstoffe
bis in die Blattspitzen?

Dafür muss man sich die Blätter genau anschauen:  

An den Blattoberflächen befinden sich Spaltöffnungen, die sich Stomata nennen, durch die das Wasser verdunstet. Das liegt an dem Unterschied der Wasserdampfkonzentration vom Blatt und der Umgebung.  

In dem Blatt ist eine viel höhere Wasserdampfkonzentration als in der Umgebung. Wenn die Außenzellen Wasser an ihre Umwelt abgeben, enthalten die Zellen natürlich weniger Wasser als die Zellen im Pflanzeninneren. Dadurch entsteht ein negativer Druck (Negativer Turgordruck).

FUN FACT

"Wusstest du, dass Bäume nicht höher als 130 Meter werden können?"

Der niedrige Wasserdruck sorgt ab einer gewissen Höhe für Wasserstress in den Spitzen, welches zu kleineren Blättern und weniger Photosynthese führt. 

Dieser sorgt dafür, dass das Wasser innerhalb der Pflanze nach oben gesogen wird, um den Wasserverlust auszugleichen. So wird das Wasser durch die Wasserabgabe an den Blattspitzen durch die ganze Pflanze gepumpt - Bei dem kletternden Philodendron zuhause und auch bei den Baumriesen im Regenwald. Allerdings geben Pflanzen nicht nur an den Blättern Wasser ab, auch überall sonst verliert die Pflanze Wasser an die Umgebung. Dieser Wasserverlust macht ungefähr 5 - 10 % der Gesamttranspiration aus. Eine Ausnahme bilden Kakteen: Sie verlieren so nur 0,05% ihres Wassers.

Dieser sorgt dafür, dass das Wasser innerhalb der Pflanze nach oben gesogen wird, um den Wasserverlust auszugleichen. So wird das Wasser durch die Wasserabgabe an den Blattspitzen durch die ganze Pflanze gepumpt - Bei dem kletternden Philodendron zuhause und auch bei den Baumriesen im Regenwald. Allerdings geben Pflanzen nicht nur an den Blättern Wasser ab, auch überall sonst verliert die Pflanze Wasser an die Umgebung. Dieser Wasserverlust macht ungefähr 5 - 10 % der Gesamttranspiration aus. Eine Ausnahme bilden Kakteen: Sie verlieren so nur 0,05% ihres Wassers.

FUN FACT

"Wusstest du, dass Bäume nicht höher als
130 Meter werden können

Der niedrige Wasserdruck sorgt ab einer gewissen Höhe für Wasserstress in den Spitzen, welches zu kleineren Blättern und weniger Photosynthese führt. 

WIE VERHÄLT SICH DER WASSERBEDARF
JE NACH ART?

Überall auf der Welt finden wir Pflanzen mit verschiedenen Formen und Besonderheiten, mit denen sie sich perfekt an ihre Umgebung angepasst haben. Sie haben auch einen unterschiedlich hohen Wasserbedarf: Je nach Region aus der sie kommen, sind sie an unterschiedliche Wasservorkommen gewöhnt.  

Der Wasserbedarf ist nicht nur von Art zu Art verschieden, sondern auch abhängig von äußeren Faktoren. Es gibt Faktoren, die einen höheren Wasserverbrauch verursachen: Dazu gehört die Sonneneinstrahlung, die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit. Je nach Jahreszeit ändern sie sich und verändern so auch den Wasserbedarf.

 

Kakteen und Sukkulenten

Überall auf der Welt finden wir Pflanzen mit verschiedenen Formen und Besonderheiten, mit denen sie sich perfekt an ihre Umgebung angepasst haben. Sie haben auch einen unterschiedlich hohen Wasserbedarf: Je nach Region aus der sie kommen, sind sie an unterschiedliche Wasservorkommen gewöhnt.  

Der Wasserbedarf ist nicht nur von Art zu Art verschieden, sondern auch abhängig von äußeren Faktoren. Es gibt Faktoren, die einen höheren Wasserverbrauch verursachen: Dazu gehört die Sonneneinstrahlung, die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit. Je nach Jahreszeit ändern sie sich und verändern so auch den Wasserbedarf.

Die Tricks der Überlebenskünstler:

  • Haare an den Pflanzen reflektieren das Sonnenlicht und fangen verdunstetes Wasser wieder auf  
  • Durch die dicken Blätter und Stämme (Stammsukkulenz) können größere Mengen an Wasser gespeichert werden
  • Blätter haben sich zu flachen Trieben oder Dornen entwickelt, die weniger Wasser verdunsten und vor Tieren schützen  
  • Durch die Längsrillen an Kakteen entstehen thermodynamische Luftströme, die ihn kühlen und den Wasserverbrauch so verringern   

Wusstest du, dass Kakteen so langsam wachsen, weil sie eine andere Art der Photosynthese betreiben? Sie öffnen die Spaltöffnungen in den Blättern erst nachts, um einen Feuchtigkeitsverlust zu verhindern. Darüber nehmen sie CO2 auf und spalten es tagsüber in der Pflanze. Der Prozess ist ineffizienter, was das Wachstum betrifft. Hier gibt es jedoch zwei Ausnahmen: Rhipsalis und Epiphyllum können zwischen den Photosynthese Arten wählen.

TIPP

Du kannst die Wasserqualität für deinen Bezirk einmal googeln - dann erfährst du genau, wie es um das Wasser bei dir bestellt ist. Noch genauer gehts mit Teststäbchen aus dem Gartenfachhandel.

Tropische Pflanzen

Die Pflanzen der immerfeuchten Tropen haben einen höheren Wasserbedarf. Sie leben nahe dem Äquator bis ungefähr zum 10° südlicher sowie nördlicher Breite. Die Regenwälder sind geprägt von einem hohen Wasservorkommen und einer hohen Luftfeuchtigkeit.Sie haben wenig Spielraum mit Wasserstress umzugehen.

Die Tricks der Überlebenskünstler:

  • Haare an den Pflanzen reflektieren das Sonnenlicht und fangen verdunstetes Wasser wieder auf  
  • Durch die dicken Blätter und Stämme (Stammsukkulenz) können größere Mengen an Wasser gespeichert werden
  • Blätter haben sich zu flachen Trieben oder Dornen entwickelt, die weniger Wasser verdunsten und vor Tieren schützen  
  • Durch die Längsrillen an Kakteen entstehen thermodynamische Luftströme, die ihn kühlen und den Wasserverbrauch so verringern   

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Die Autorin

Luisa
Luisa ist Autorin und Pflanzen Expertin bei Fyta. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit

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